CXSN&SAF vs. SN&SAF
Gleiche Gehäuseabmessungen
Gleicher Lager-Außendurchmesser
Werkseitig montiert
PRODUKT
Vom Anwender montiert
Nur ein Teil zu bestellen
BESTELLUNG
Drei oder mehr zu bestellen
Die dreifache Lippenabdichtung berührt den Edelstahlflinger, nicht die Welle oder den Innenring. Sie hat eine konstante Abdichtungswirkung bei Verkippungen. Das Fett im CX2SN (SAF)-Lager wird je nach Aufprallgeschwindigkeit gereinigt. Bei höheren Drehzahlen lässt diese Dichtung überschüssiges Fett entweichen, sodass das Lager bei niedrigeren Temperaturen laufen kann.
DICHTUNG
Die Dichtlippe reibt gegen die Welle, was zu Beschädigungen der Welle führt. Eine verringerte Dichtungsdruck kann auch bei Verkippungen auftreten. Das SN (SAF) Lager hat einen größeren Hohlraum, was mehr Fett erfordert. Das Dichtungsdesign des SN (SAF) Lagers ermöglicht kein einfaches Entweichen von überschüssigem Fett, sodass es kontinuierlich bei höheren Temperaturen läuft.
Die selbstausrichtende Labyrinthdichtung folgt dem Lager während dessen Selbstausrichtung und sorgt auch bei Fluchtungsfehlern für einen konstanten Labyrinthspalt. Ihr berührungsloses, selbstreinigendes Design reduziert die Reibung und trägt dazu bei, dass das Lager bei höheren Drehzahlen kühler läuft.
LABYRINTHDICHTUNG
Herkömmliche Labyrinthringe im LER-Stil drehen sich mit der Welle, folgen dem Lager jedoch nicht während dessen Selbstausrichtung. Veränderungen des Labyrinthspalts können die Dichtwirkung verringern, und bei übermäßiger Fehlausrichtung kann der LER-Ring die Gehäusenut berühren. Überschüssiges Fett kann im Gehäuse zurückgehalten werden und dadurch zu höheren Betriebstemperaturen beitragen.
CROSSLOC™ mit langer Adapterhülse
Maximale Haltekraft durch vollflächigen Kontakt über die gesamte Hülsenlänge.
VERRIEGELUNGSART
Adapter mit kurzer Adapterhülse.
Reduzierte Kontaktlänge zur Welle.
EASY
- Ziehen Sie die Deckelschrauben in einem Sternmuster an, um zu verriegeln.
INSTALLIEREN
SCHWIERIG
- Überprüfen Sie den Abstand mit Fühllehren.
- Ziehen Sie die Sicherungsmutter fest, bis der entsprechende Abstand gemäß der Tabelle erreicht ist.
- Biegen Sie eine Lasche der Sicherungsscheibe um.
EASY
- Lösen Sie die Deckelschrauben in einem Sternmuster, um zu entfernen.
ENTFERNEN
SCHWIERIG
-
Spannmutter lösen und zum Entfernen mit einem Hammer schlagen.
-
Oder einen Lagerabzieher verwenden.
Inbusschlüssel
Drehmomentschlüssel (empfohlen)
Kein Biegen einer Lasche oder Markierung auf der Mutter.
WERKZEUGE
Einmaulschlüssel
Hammer und Durchtreiber
Fühllehren und Tabellen
Werksseitig gefettet und abgedichtet.
SCHMIERMITTEL
Der Benutzer muss das Schmierfett kaufen und auftragen.
Es werden viermal mehr Fett als beim CX2SN (SAF) benötigt, da das SN (SAF) Lager einen größeren Hohlraum hat.
Niedrigere Gesamtbetriebskosten
Die anfänglichen Anschaffungs- und Installationskosten machen nur einen Teil der Einsparungen aus. Eine längere Lagerlebensdauer, geringerer Wartungsaufwand und weniger Stillstandzeiten sorgen langfristig für einen noch größeren Mehrwert.
Beispielhafter Kostenvergleich zwischen klassischem SN&SAF und CROSSLOC™ SN&SAF
- Anschaffungskosten des klassischen SN&SAF (Gehäuse+Pendelrollenlager+Spannhülse+Festringe+Dichtung+Fett) 78%
- Anschaffungskosten des CROSSLOC™ SN&SAF (einbaufertige Lieferung mit CROSSLOC™) 100%
- Arbeitskosten für die Montage eines SN&SAF-Gehäuses (Montage und Befettung) 25%
- Montagekosten für CROSSLOC™ SN&SAF (Einfach die Zylinderschrauben anziehen.) 3%
- Arbeitskosten für die Demontage eines SN&SAF-Gehäuses (Demontage und Reinigung) 21%
- Arbeitskosten Demonatge eines COC-Gehäuselagers mit CROSSLOC™ (Lösen der Spannschrauben ohne weitere Vorkenntnisse) 2.5%
Einsparungen über die Anfangskosten hinaus
✔ Längere Lagerlebensdauer
✔ Geringerer Wartungsaufwand
✔ Weniger ungeplante Stillstandzeiten
✔ Weniger Lagerwechsel
✔ Geringere Arbeitskosten
✔ Höhere Anlagenverfügbarkeit
✔ Niedrigere Gesamtbetriebskosten
Vergleich der Erstbefettung
- SN517 Stehlagereingeit (500 g) 100%
- CROSSLOC™ CX2SN17-075 (132 g) 26%
Weniger Fett schont die Umwelt.
Die tatsächliche Lebensdauer hängt von den Betriebsbedingungen und den Wartungspraktiken ab. Praxisbeispiele finden Sie in unseren Fallstudien.